Lebenslauf VFX Artist: Muster und Vorlage
Ein überzeugender Lebenslauf für VFX Artists verbindet ein starkes Showreel mit klaren Angaben zu Software, Shot-Anzahl und Produktionsart. So wird technisches Können sofort sichtbar, ohne dass Recruiter jedes Projekt einzeln nachfragen müssen und den Werdegang selbst einschätzen können.
Studios achten zuerst auf das Showreel, danach auf konkrete Softwarekenntnisse wie Nuke oder Houdini sowie auf Erfahrung mit vergleichbaren Produktionsgrößen unter engen Abgabefristen.
Ein vollständiger, realistischer Lebenslauf für VFX Artist, gesetzt in einer ATS-getesteten Vorlage. Die Person ist fiktiv: Name, Arbeitgeber und Zahlen wurden für dieses Beispiel geschrieben und bezeichnen keine reale Person. Aufbau und Formulierungen können Sie also frei übernehmen.
Aktualisiert im September 2026
Timo Brandt: VFX Artist
Potsdam, Deutschland
Profil
Entwickelt seit sechs Jahren Visual Effects für Kino- und Streamingproduktionen mit Schwerpunkt Compositing und digitale Simulation. Verantwortete zuletzt über 200 VFX-Shots für eine internationale Serienproduktion und optimierte den Renderworkflow des Teams um 25 Prozent kürzere Renderzeiten.
Berufserfahrung
Senior VFX Artist, Studio Nordlicht VFX
Feb 2023 – heute. VFX-Studio für Film und Streaming
- Verantwortete Compositing und Simulation für über 200 Shots einer internationalen Streamingserie.
- Optimierte Renderpipelines mit Houdini und Nuke, wodurch Renderzeiten um 25 Prozent sanken.
- Betreut zwei Junior-Artists bei Tracking und Rotoscoping.
- Stimmt technische Machbarkeit direkt mit VFX Supervisor und Regie ab.
Compositing Artist, Filmwerk Postproduktion
Mai 2020 – Jan 2023. Postproduktionsstudio für Kinofilme
- Erstellte Composites für drei Kinoproduktionen mit insgesamt über 400 Einzel-Shots.
- Führte 3D-Tracking und Greenscreen-Keying in Nuke durch.
- Arbeitete eng mit Colorist und Editor an der finalen Bildabnahme zusammen.
VFX Praktikant, Filmuniversität Babelsberg Studentenprojekte
Sep 2018 – Apr 2020. Abschlussfilme und Kurzfilmproduktionen
- Unterstützte bei Rotoscoping und einfachem Compositing für studentische Kurzfilme.
- Lernte Grundlagen der 3D-Simulation in Houdini im Praxisprojekt.
Ausbildung
Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf
Studium, Animation und Visual Effects. Okt 2015 – Mär 2020
Kenntnisse
Nuke, Houdini, Maya, After Effects, 3D-Tracking, Compositing, Rendering, Simulation, Rotoscoping, Farbmanagement
Sprachen
Deutsch, Englisch
Warum dieses Design funktioniert
Ein technisch klares, modernes Layout mit dezenten dunklen Tönen passt zur VFX-Branche und zeigt Präzision, ohne von Showreel und Projektliste abzulenken.
Lebenslauf-Tipps für diesen Beruf
- Verlinke ein aktuelles Showreel, denn VFX-Arbeit wird fast ausschließlich über bewegte Bilder beurteilt.
- Nenne konkrete Software wie Nuke oder Houdini statt allgemeiner Begriffe wie 3D-Programme.
- Belege Shot-Anzahl oder Projektgröße mit Zahlen, um die eigene Erfahrung greifbar zu machen.
- Ordne Credits nach Produktionsart, etwa Film, Serie oder Werbung, für schnelle Orientierung.
Häufige Fragen
Wie wichtig ist ein Showreel neben dem Lebenslauf?
Sehr wichtig, ein Showreel von ein bis zwei Minuten mit den stärksten Shots überzeugt oft mehr als jede Textbeschreibung. Verlinke es prominent im Kopfbereich des Lebenslaufs.
Soll ich Studioprojekte ohne Kinoveröffentlichung erwähnen?
Ja, auch Studenten- oder Testprojekte zeigen technisches Können, solange sie klar als solche gekennzeichnet sind und Fortschritt in deiner Entwicklung belegen.